Typisch Jugendherberge

Diversität

Die bayerischen Jugendherbergen verstehen Vielfalt als Chance für ein offenes, respektvolles Miteinander. Hier ist jede*r willkommen – unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht oder sozialem Hintergrund. Diversität wird gelebt, nicht verwaltet – und schafft Raum für echte Teilhabe und gemeinsames Lernen.

Diese Haltung prägt unser Denken und Handeln – heute, morgen und in der Zukunft.

Diversity in den bayerischen Jugendherbergen: Gemeinsam in eine bunte, offene Zukunft

Stell dir vor, du betrittst einen Ort, an dem du dich sofort willkommen fühlst – unabhängig von deiner Herkunft, deinem Geschlecht, deinem Alter oder deiner sozialen Stellung. Ein Ort, an dem deine Individualität nicht nur akzeptiert, sondern gefeiert wird, wo Unterschiede nicht Trennendes, sondern Bereicherndes sind. Dieser Ort sind die bayerischen Jugendherbergen – ein lebendiger Raum, in dem Vielfalt, Gleichheit und Gerechtigkeit nicht nur Schlagworte, sondern gelebte Realität sind.

Warum ist Diversity so wichtig?

In einer Welt, die immer vielfältiger wird, ist es essenziell, dass wir uns der Verantwortung stellen, eine Gesellschaft zu schaffen, die für alle offen ist. Die bayerischen Jugendherbergen nehmen diese Verantwortung ernst und setzen sich dafür ein, Vielfalt, Gleichheit und Gerechtigkeit zu fördern – Werte, die nicht nur im Gesetz verankert sind, sondern auch im alltäglichen Leben gelebt werden sollten. Denn jeder Mensch hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, auf Zugang zu Bildung, zu Gesundheit und zu sozialer Teilhabe

Unsere Ziele: Vielfalt sichtbar machen und aktiv leben

Um diese Vision Realität werden zu lassen, haben die bayerischen Jugendherbergen klare Ziele formuliert:

  1. Vielfalt in allen Dimensionen sichtbar machen – Sei es in der Auswahl der Angebote, der Gestaltung der Räumlichkeiten oder im täglichen Miteinander: Vielfalt soll in allen Bereichen präsent und spürbar sein. Jeder Mensch soll sich hier zu Hause fühlen können.
  2. Attraktivität als Arbeitgeber*in steigern – Die Jugendherbergen möchten ein Arbeitsumfeld schaffen, das nicht nur Fachkompetenz fördert, sondern auch ein inklusives, respektvolles Miteinander. Hier hat jede*r Mitarbeitende die Chance, sich weiterzuentwickeln, und das Unternehmen profitiert von den unterschiedlichen Perspektiven, die Vielfalt mit sich bringt.
  3. Die Satzung mit Leben füllen – Diversity ist keine leere Hülle, sondern eine Lebenskraft, die in den alltäglichen Handlungen, Entscheidungen und Begegnungen spürbar wird. Es geht darum, Vielfalt nicht nur in Worte zu fassen, sondern aktiv zu leben und zu gestalten.

 

Was bisher geschah: Ein erster Schritt in die richtige Richtung

Der Weg zur Vielfalt ist bereits eingeschlagen. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt, der größten Arbeitgeber*innen-Initiative zur Förderung von Diversity in Deutschland, haben die bayerischen Jugendherbergen ihre Verantwortung als gesellschaftlicher Akteur unterstrichen. Doch das ist erst der Anfang: In den vergangenen Jahren wurden bereits Thementage in München organisiert, bei denen Fragen zu Barrierefreiheit, inklusive Sprache und der Gestaltung von Sanitärbereichen intensiv diskutiert wurden. Hier wurde der Grundstein für eine umfassende Auseinandersetzung mit den Themen gelegt, die nicht nur den praktischen Alltag, sondern auch die kulturelle Haltung prägen.

Der Weg nach vorn: Ein Fahrplan für die Zukunft

Die Reise ist jedoch noch nicht beendet – sie hat gerade erst begonnen. Diversität ist kein „Jahresthema“, sondern permanente Querschnittsaufgabe.

Ein detaillierter Fahrplan zeigt, welche Schritte bis 2026 umgesetzt werden sollen:

  • 2024: Der Startschuss fällt mit einer umfassenden Informations- und Sensibilisierungsphase. Alle Mitarbeitenden – ehren- und hauptamtlich – werden in Workshops und durch gezielte Kommunikation zum Thema Vielfalt und Inklusion abgeholt. Führungskräfte spielen hierbei eine Schlüsselrolle: Sie sollen nicht nur die Werte vertreten, sondern aktiv die Veränderung vorantreiben.
  • 2025: Die nächsten Schritte beinhalten die Integration von Diversity in Arbeitsprozesse. Hier geht es um praktische Maßnahmen wie die Umstellung von Formularen auf gendersensible Sprache, die Überprüfung von Bildsprache und die Anpassung des Recruiting-Prozesses, um Quereinsteiger*innen und neue Perspektiven anzusprechen. Auch das Seminarangebot wird erweitert, um das Thema DEI noch stärker in die Weiterbildungsangebote zu integrieren.
  • 2026: Das Ziel ist es, Diversity, Equity und Inclusion fest im Unternehmensalltag zu verankern. Mit der Einführung eines Code of Conduct und der DIN ISO 30415 für Personalmanagement soll DEI als untrennbarer Bestandteil der Unternehmenskultur etabliert werden. Dieser Prozess wird nicht nur durch neue Leitlinien gestützt, sondern durch regelmäßige Reflexion und Anpassung an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und Gäste weiterentwickelt.

Eine Zukunft, die wir gemeinsam gestalten

Die bayerischen Jugendherbergen sind mehr als nur Schlafstätten für Reisende. Sie sind ein Raum des Austauschs, des Dialogs und des gemeinsamen Lernens. Hier wird Vielfalt gefeiert, hier wird Inklusion aktiv gestaltet und hier wird eine offene Zukunft für alle ermöglicht. Es geht nicht nur um die strukturelle Integration von Diversity, sondern auch um das Fühlen und Erleben – um die Haltung, dass jede Begegnung eine Chance ist, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen.

Also lass uns reden, handeln und vor allem leben, was es bedeutet, eine vielfältige, gerechte und inklusive Gesellschaft zu schaffen. Jeder einzelnde bringt ganz individuelle Fähigkeitenund Kompetenzen mit, die wir stärken wollen und in die Arbeitsbereiche einfließen lassen. Denn die Zukunft ist vielfältig – und sie beginnt jetzt, in den bayerischen Jugendherbergen.